Wer auf eine traumhafte Aussicht, majestätische Berge und einfach einen entspannten Urlaub aus ist, der muss dafür mal nach Tirol reisen. Das Zillertal reicht von Mayrhofer bis zu Stress und liegt damit direkt zwischen den Tuxer Alpen im Westen sowie den Kitzbühler Alpen zum Osten hin. So kannst du im Sommer aber auch im Winter eine traumhaft schöne Zeit verbringen bei der man richtig entspannen aber auch einiges interessantes in der Bergwelt erleben kann. Da wäre zum Beispiel das kleine Skigebiet Gerlosstein zu erwähnen, das sich sehr für den Familienurlaub Zillertal eignet.
Skispaß lässt sich hier abseits der Massen genießen, eben deswegen ist dieses Gebiet für Ruheliebende und Familien mit Kindern interessant.
Wer einen Familien Urlaub Zillertal mit größeren Kindern plant, für den ist die Zillertal Arena, das größte Skigebiet im Zillertal, eine riesengroße Gaudi. Die 163 Pistenkilometer werden von Tausenden am Tag befahren. Es gibt insgesamt 50 Lifte, die bis zu 76.000 Personen pro Stunde befördern. Der Aufenthalt wird durch schneebedeckte Hänge und gemütliche Berghütten zu einem wahrem Hochgenuss. Mit dem Zillertaler Superskipass, der bis zu 21 Tage gültig und überall an den Talstationen erhältlich ist, kann man sich auf unzähligen Pisten vergnügen.
Aber auch im Sommer bleibt in dieser wunderschönen Region kein Wunsch unerfüllt. Zu dieser Jahreszeit kommen natürlich die Wanderer voll auf ihre Kosten, denn es finden sich zahlreiche leichte Wanderwege, aber auch sehr schwierige und anspruchsvolle Klettergebiete. Da wären zum Beispiel die “Ewigen Jagdgründe” in Ginzling zu nennen. Viele Berggasthöfe und Alpenvereinshütten am Weg laden Spaziergänger oder Mountainbiker zum Rasten und Erholen ein.
Aber die Menschen, die hier leben, hatten nicht immer ein so einfaches und leichtes Leben. Früher war man oft hilflos den Naturgewalten ausgesetzt. Aus solchen Zeiten stammen zahlreiche Bräuche. Bis in die heutige Zeit haben sich diese Bräuche erhalten. Allerdings sind sie heutzutage etwas abgewandelt worden. Zu erwähnen wäre zum Beispiel der Almabtrieb im Herbst, der alljährlich ein farbenfrohes Spektakel darstellt. Aber auch aus dem Frühjahr haben sich Bräuche bis heute erhalten.
Das Grasausläuten ist beispielsweise so ein Brauch. Gruppen von jungen Männern ziehen dabei mit Glocken über die Wiesen und Äcker von einem Bauernhof zum anderen und wollen damit das Wachstum in der Natur beschleunigen. Ebenso finden zahlreiche Prozessionen im Spätsommer und Frühsommer statt. Hierbei bittet man um Schutz vor Blitz und Donner und anderen Naturgewalten.
Aus der Vorweihnachtszeit entstammt der Brauch der Herbstgesuche. Dabei ziehen die Bewohner, die sich als Hirten verkleiden, von Haus zu Haus und tragen Lieder und Gedichte vor. In Mayrhofer kann man als Tourist daran übrigens teilnehmen.
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